Mit Kindern Schule machen
Lernen von und in der Natur
Eine Spezialität auf dem Stundenplan der "Schule am Wald" sind die regelmässigen Aufenthalte im Wald - das Schulzimmer wird nach draussen verlegt. In einem mehrjährigen Projekt haben wir bereits in der Volksschule wertvolle Erfahrungen gesammelt, die uns davon überzeugten, dass der Unterricht im Freien sich äusserst positiv auf die Arbeit im Schulzimmer auswirkt. Befreit von Stuhl und Bank sind die Kinder ausgeglichen, interessiert, motiviert und voll Tatendrang.
Das stundenweise Verlegen des Schulzimmers in den Wald steigert die Konzentrationsfähigkeit und kommt dem natürlichen Bewegungsdrang heranwachsender Kinder entgegen. Das Lernen von und in der Natur spricht all ihre Sinne an und ist handlungsorientiert. Hinzu kommt, dass durch den Aufenthalt im Freien das Immunsystem gestärkt wird.
Kleine Ursache - grosse Wirkung
Die "Schule am Wald" hat zwei weitere Teammitglieder: die Mischlingshunde "Nepomuk" und "Leo".
Die Kinder lieben die beiden und sie lieben die Kinder. Nepomuk ist ein ausgebildeter Therapiehung und Leo ist ein erfahrener Schulhund. Sie bringen den Kindern neben viel Freude, erhöhtes Selbstbewusstsein, Verantwortung und soziale Kompetenz.
Hunde in der Schule können das Lernklima in vielfältiger Weise verbessern. Der Hund ist das einzige Tier, das ganz auf den Menschen bezogen ist. Er ist darum wie kein anderes Tier geeignet, Beziehung, Vertrauen und Respekt vor dem Andern zu vermitteln und zu lehren.
Die blosse Anwesenheit eines Hundes stärkt den sozialen Zusammenhalt einer Klasse. Sehr aktive Kinder können ruhiger werden, zurückgezogene Kinder beteiligen sich stärker an Gruppenaktivitäten.